So, nun ist es schon mittlerweile mehr als ein Monat seit meiner Ankunft in Buenos Aires her und ich kann jetzt endich eine feste Beurteilung meines Lebens und Tätigkeit in dieser Stadt abgeben. Natürlich wird auch in diesem Bericht eine kliene witzige Geschichte aus meinem Alltag drinstehen.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kann ich mich nun endgültig als wertvollen Mitarbeiter der Waldorfschule "Escuela San Miguel Arcangel" betrachten. Die Lehrer der Schule nehmen mich nun als den neuen Freiwillgen wahr und die Schüler begrüßen mich immer und sind immer nett und freundlich zu mir. Natürlich habe ich hier auch einen Bekanntenkreis gebildet, der vorwiegend aus den Schülern der Unterstufe und einigen Lehrern besteht. Mit denen rede ich immer über alles mögliche während der Pausen in der Schule. Mein Vorgesetzter Juan fragt nun auch immer meine Meinung bei verschieden Bauaufgaben und die Atmosphäre in unserer Werkstatt ist noch gelassener und entspannter geworden, wir reden über alles, machen Witze und gehen so gemeinsam durch den Arbeitsalltag.
Ansonsten gibt es nicht viele Neuigkeiten, am Montag ist mein neuer Arbeitskollege David gekommen, der auch mit "Weltwärts" seinen Freiwilligendienst hier ableistet, ich, als der erfahrenere Freiwillige weise ihn in die Feinheiten des Lebens und der Arbeit hier ein.
Jetzt ist auch endlich das Gefühl, dass ich ZUHAUSE bin, wieder aufgetaucht, (vielleicht deswegen,weil ich in meinem Zimmer Grundreinigung durchgeführt habe =) )
Übrigens, ich habe eine neue Leidenschaft für mich entdeckt- Kochen! Nach sämtlichen erfolgreichen Versuchen traue ich mich kompliziertere Dinge zu machen. Meine Spezialgerichte stammen Momentan aus der russischen Küche. Nun komme ich zu der witzigen Geschichte aus meinem Leben in diesem Bericht.
Natürlich kann ich noch nicht alles kochen und weiß nicht alles über die Küche. Also, als ich eines Tages mich für einen deutschen Abend entschied (Pommes mit Cordon Bleu), ists passiert. Da wir keine Fritöse Zuhause haben, kippte ich etwas Öl in ein Topf rein und habe da die Pommes fritiert. Nach einigen sehr erfolgreichen Vorgängen wollte ich nun die letzte Ladung vorbereiten. Als ich die Pommes in das Topf reinlegen wollte, rief mich meine Tante aus Deutschland am Telefon an, ich spazierte also ins benachbarte Schlafzimmer und plauderte mit ihr ganz entspannt über mein Leben in Argentinien. Nach einigen Minuten habe ich dann einen komischen Geruch nach verbranntem Öl im Zimmer gespürt... Als ich dann kurz wieder in die Küche reingegangen bin, bin ich einer ca. 1,5 Meter hohen Flamme aus dem Topf mit kochendem Öl begegnet. Für alle, die sich in diesem Moment denken, dass es nicht schlimm ist, sage ich nur- in Filmen sieht es nie schlimm aus, aber wenn man das einmal selbst erlebt, hat man eine andere Meinung dazu. Also, habe ich mit einer Herzfrequenz von ungefähr 180 das brennende Topf aus der Küche durchs Wohnzimmer ins Freie rausgetragen (unterwegs habe ich ein Paar mal gekleckert, in der nähe von Holzmöbeln und Klamotten, doch zum Glück hat nichts Feuer gefangen) und habe es dort mit Sand gelöscht.
Also, in diesem Sinne, achtet darauf, was in eurem Topf immer so landet.
Eine herzliche Grüße aus Buenos Aires
Euer Jaroslav
Da ich nicht der fleißigste Blogger bin, werde ich mir Mühe geben, hier regelmäßig ein Paar Informationen einzutragen um die Besucher dieses Blogges am laufenden zu halten.
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Samstag, 18. September 2010
Angekommen und Eingelebt
Die Zeit läuft schnell... Ich erinnere mich noch klar an die letzten 2 Wochen vor der Abreise, in denen ich es kaum abwarten konnte in den Flieger zu steigen und endlich meinen Freiwillgeneinsatz anzufangen. Nun bin ich schon seit über 2 wochen in Argentinien und es wird Zeit die erste Bilanz dieser Reise zu ziehen.
Der Abschied von Freunden und Familie am Flughafen hat mich in der ersten Woche noch bedrückt und mich immer wieder in kurzzeitige Frusphasen vesetzt. Doch da ich hier ganz toll und herzlich empfangen wurde und schon in der ersten Woche viele neue Menschen die alle sehr nett und freundlich zu mir sind kennengelernt habe, ist die Heimwehphase schnell überwunden worden.
Mittlerweile habe ich mich in unserem Freiwilligenhaus gut eingelebt und eingerichtet, es gibt hier alles, was man für ein selbständiges Leben braucht. Mein Mitbewohner und Arbeitskollege Sebastian, der hier gerade am Ende seiner Dienstzeit ankommt hat mir auf die Srpünge geholfen und alles erklärt und gezeigt. Ich verstehe mich mit ihm sehr gut und wir sind nach zwei wochen schon große Kumpels geworden.
Das wichtigste Teil meines Aufenthaltes in Buenos Aires- die Arbeit an der Waldorfschule San Miguel Arcangel gefällt mir sehr. Ich und Sebastian sind 2 ergänzende Hausmeister in der Schule und erledigen alles was mit Instandhaltung der Gebäuden und handwerklichen Tätigkeiten zu tun hat. Unserer Chef Juan ist ein cooler Typ und das ist der wichtigste Grund warum die Arbeit hier mir sehr viel Spaß macht. Es gibt hier keinen Arbeitsstress, alle Aufgaben die tätglich anfallen erledigen wir in entspanntem Tempo. Meine größte Sorge, dass es hier viel Hektik und Stress bei den achtstündigen Arbeitstagen geben wird hat sich also in der Luft aufgelöst. Und da die Abreitsatmosphäre gut ist, ist meine Laune auf enstrpechendem Niveau. Ich stehe morgens gern auf und fühle mich sehr wohl in diesem neuen Freiwilligenleben.
Nun gibt es auch noch ein paar Persönliche eindrücke von mir und natürlch eine witzige Geschichte. Zuerst unserer Wohnort- wir wohnen ca. 35 km vom Zentrum von Buenos Aires entfernt in einem Bezirk der mit Argentinischer oberer Mittelschicht besiedelt ist. Die Verkehrsanbindungen sind hier gut, die Bushaltestelle direkt an der Panamericana ( Chausse dass an der Westküsten von beiden Amerikas verläuft) ist in ca.7 Minuten zu Fuß erreichbar und die Bahnstation kommt ungefähr nach 20 Minuten Gehweg. Um mit dem Bus ins Zentrum zu kommen braucht man 2 Dinge- 1,75 (ca. 30 cent) Pesos in Münzen (die immer sehr schwer zu bekommen sind) und Geduld. Je nach Tageszeit und Verkehrslage dauert die Reise von 30 Minuten ( so gegen 4 Uhr Morgens am Mittwoch) bis hin zu 2 Stunden oder mehr in Rush Hours in der Stadt. Witzig ist, dass die Haltestellen nirgendswo ausgeschildert sind und es keiene Fahrpläne von Bussen gibt und dazu noch die Busse einer und derselben Linie unterschiedlichste Ruten fahren. Also herrschen hier perfekte Bedingungen die einem das Verfahren sehr einfach machen. Und wie man das ahnt, ist es mir auch bereits passiert. Da kommen wir zu der witzigen Geschichte- an meinem ersten Wochenende in Buenos Aires war ich natürlcih mit Sebastian und seinen Freunden in der Stadt unterwegs, und als alle dann gegen 4 Uhr Morgens nachhause gefahren sind, habe ich mich entschieden dasselbe zu machen. Ich habe zwar den richtigen Bus erwischt und hatte auch die 1,75 Pesos, doch aufgrund der langen Fahrt ist es mir leider nicht gelungen meine Haltestelle bei bewusstsein zu erreichen- ich bin eingeschlafen. Als ich aufgewacht bin uns aus dem Bus ausgestiegen bin, habe ich realisiert, dass ich in einem armen Viertel irgendwo ganz am Rand der Stadt war. Den Gesichtsausdrücken von den Bewohner dieser netten Siedlung zur Folge war ich als blonder junger Mann zumindest zu dieser Uhrzeit dort nicht erwünscht. Dank meiner Fähigkeit sich an neuen Orten schnell orientieren zu können, habe ich das alles in ungefähr einer Minute verstanden und bin sofort in das nächste Taxi eingestiegen und ließ mich für 40 Peso(8 euro) 15 kilometerweit nachhause fahren. War eine richtige Entscheidung, habe ich für mich auch im Nachhinein festegesellt.
Jetzt zu den S-Bahn Reisen- die Züge der Linie, die bei uns fährt sind nichts für schwache Nerven. Das was mir an denen am meisten gefällt sind die Türen die man jederzeit ganz normal aufmachen kann. Während der Fahrt kann man also problemlos die Tür aufmachen und sich an die Wagentreppen stellen, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Die Reisezeit zum Zentrum beträgt 30 Minuten.
Ansonsten fängt hier der Frühling an, und es gibt viele Sonnige Tage mit hohen Temperaturen, die man sehr schön draußen verbringen kann. Das werde ich jetzt auch unternehmen. Ich bedanke mich für euer Interesse und wünsche euch noch ein schönes Wochenende. Bald gibt es mehr Informationen.
Eine sonnige Grüße aus Buenos Aires
Jaroslav
Der Abschied von Freunden und Familie am Flughafen hat mich in der ersten Woche noch bedrückt und mich immer wieder in kurzzeitige Frusphasen vesetzt. Doch da ich hier ganz toll und herzlich empfangen wurde und schon in der ersten Woche viele neue Menschen die alle sehr nett und freundlich zu mir sind kennengelernt habe, ist die Heimwehphase schnell überwunden worden.
Mittlerweile habe ich mich in unserem Freiwilligenhaus gut eingelebt und eingerichtet, es gibt hier alles, was man für ein selbständiges Leben braucht. Mein Mitbewohner und Arbeitskollege Sebastian, der hier gerade am Ende seiner Dienstzeit ankommt hat mir auf die Srpünge geholfen und alles erklärt und gezeigt. Ich verstehe mich mit ihm sehr gut und wir sind nach zwei wochen schon große Kumpels geworden.
Das wichtigste Teil meines Aufenthaltes in Buenos Aires- die Arbeit an der Waldorfschule San Miguel Arcangel gefällt mir sehr. Ich und Sebastian sind 2 ergänzende Hausmeister in der Schule und erledigen alles was mit Instandhaltung der Gebäuden und handwerklichen Tätigkeiten zu tun hat. Unserer Chef Juan ist ein cooler Typ und das ist der wichtigste Grund warum die Arbeit hier mir sehr viel Spaß macht. Es gibt hier keinen Arbeitsstress, alle Aufgaben die tätglich anfallen erledigen wir in entspanntem Tempo. Meine größte Sorge, dass es hier viel Hektik und Stress bei den achtstündigen Arbeitstagen geben wird hat sich also in der Luft aufgelöst. Und da die Abreitsatmosphäre gut ist, ist meine Laune auf enstrpechendem Niveau. Ich stehe morgens gern auf und fühle mich sehr wohl in diesem neuen Freiwilligenleben.
Nun gibt es auch noch ein paar Persönliche eindrücke von mir und natürlch eine witzige Geschichte. Zuerst unserer Wohnort- wir wohnen ca. 35 km vom Zentrum von Buenos Aires entfernt in einem Bezirk der mit Argentinischer oberer Mittelschicht besiedelt ist. Die Verkehrsanbindungen sind hier gut, die Bushaltestelle direkt an der Panamericana ( Chausse dass an der Westküsten von beiden Amerikas verläuft) ist in ca.7 Minuten zu Fuß erreichbar und die Bahnstation kommt ungefähr nach 20 Minuten Gehweg. Um mit dem Bus ins Zentrum zu kommen braucht man 2 Dinge- 1,75 (ca. 30 cent) Pesos in Münzen (die immer sehr schwer zu bekommen sind) und Geduld. Je nach Tageszeit und Verkehrslage dauert die Reise von 30 Minuten ( so gegen 4 Uhr Morgens am Mittwoch) bis hin zu 2 Stunden oder mehr in Rush Hours in der Stadt. Witzig ist, dass die Haltestellen nirgendswo ausgeschildert sind und es keiene Fahrpläne von Bussen gibt und dazu noch die Busse einer und derselben Linie unterschiedlichste Ruten fahren. Also herrschen hier perfekte Bedingungen die einem das Verfahren sehr einfach machen. Und wie man das ahnt, ist es mir auch bereits passiert. Da kommen wir zu der witzigen Geschichte- an meinem ersten Wochenende in Buenos Aires war ich natürlcih mit Sebastian und seinen Freunden in der Stadt unterwegs, und als alle dann gegen 4 Uhr Morgens nachhause gefahren sind, habe ich mich entschieden dasselbe zu machen. Ich habe zwar den richtigen Bus erwischt und hatte auch die 1,75 Pesos, doch aufgrund der langen Fahrt ist es mir leider nicht gelungen meine Haltestelle bei bewusstsein zu erreichen- ich bin eingeschlafen. Als ich aufgewacht bin uns aus dem Bus ausgestiegen bin, habe ich realisiert, dass ich in einem armen Viertel irgendwo ganz am Rand der Stadt war. Den Gesichtsausdrücken von den Bewohner dieser netten Siedlung zur Folge war ich als blonder junger Mann zumindest zu dieser Uhrzeit dort nicht erwünscht. Dank meiner Fähigkeit sich an neuen Orten schnell orientieren zu können, habe ich das alles in ungefähr einer Minute verstanden und bin sofort in das nächste Taxi eingestiegen und ließ mich für 40 Peso(8 euro) 15 kilometerweit nachhause fahren. War eine richtige Entscheidung, habe ich für mich auch im Nachhinein festegesellt.
Jetzt zu den S-Bahn Reisen- die Züge der Linie, die bei uns fährt sind nichts für schwache Nerven. Das was mir an denen am meisten gefällt sind die Türen die man jederzeit ganz normal aufmachen kann. Während der Fahrt kann man also problemlos die Tür aufmachen und sich an die Wagentreppen stellen, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Die Reisezeit zum Zentrum beträgt 30 Minuten.
Ansonsten fängt hier der Frühling an, und es gibt viele Sonnige Tage mit hohen Temperaturen, die man sehr schön draußen verbringen kann. Das werde ich jetzt auch unternehmen. Ich bedanke mich für euer Interesse und wünsche euch noch ein schönes Wochenende. Bald gibt es mehr Informationen.
Eine sonnige Grüße aus Buenos Aires
Jaroslav
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